Nachtspeicherheizung: Verbrauch und Kosten überprüfen

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Speicherheizungen wurden seit 1950 gebaut und in späteren Jahren weiter entwickelt. Diese Heizung, genannt elektrische Speicherheizung oder Niedertarif-Speicherheizung, wird elektrisch betrieben. Würden die Stromkonzerne ihre Energie aus Windkraftanlagen beziehen lägen die Kosten bei einem Preis zwischen 7 und 8 Cent/kWh. Die aktive Nutzung der Windkraftenergie könnte bei diesem Preisniveau auf dem Energiemarkt mithalten. Wenn aus fossilen Brennstoffen Strom gewonnen wird, z. B. Braun- oder Steinkohle können dreifach erhöhte Werte von CO2-Emissionen als bei anderen Zentralheizungsanlagen entstehen.

Bei dieser Art des Heizens wird mit Nachtstrom gearbeitet. Ein Wärmespeicher wird in Schwachlastzeiten z. B. in der Nacht durch elektrischen Strom der Stromversorger aufgeheizt. Dieser Strom wird zum Nachttarif angeboten und ist aus diesem Grund günstiger. Günstigere Stromangebotszeiten gibt es auch an Nachmittagen. Es werden Speicher aufgeheizt und der Strom wird über längere Zeit gehalten. Um Niedertarifstrom nutzen zu können, benötigen die Verbraucher einen bestimmten Stromzähler. Dieser Stromzähler muss in der Lage sein, zwischen Tagtarif, Normaltarif und Nachttarif hin- und herschalten zu können.

Eine Nachtspeicherheizung hat geringe Wartungskosten. Die elektrische Stromversorgung ist durch eine gute Verfügbarkeit in der Regel gewährleistet. Das sind Vorteile, die eine Nachtspeicherheizung ausmachen. Ein erheblicher Nachteil ist, dass die Stromkosten im Vergleich zur Wärmeleistung hoch ausfallen. Trotz der günstig angebotenen Stromzeiten betragen die Umspannung und der Transport bei der Erzeugung 34 Prozent. Menschen, die sich für eine Heizungs- und Warmwasseranlage, welche ausschließlich auf Strom basiert, einbauen lassen, benötigen zusätzlich einen verstärkten Hausanschluss.

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